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"In meiner Kunst möchte ich nicht illustrieren sondern verwandeln. Meine Kunstwerke sollen den Betrachter auffordern, sich auf eine Art „Lesen mit dem Herzen“ einzulassen – ein stilles Erkennen jenseits der Sprache". Volker W. Hamann

Künstlerinterview 

 

1. Was hat dich dazu inspiriert, Künstler zu werden, und wann hast du angefangen, dich ernsthaft mit Kunst zu beschäftigen? 

Ich weiß nicht woher der Antrieb kam, Künstler zu werden. Was Kunst anbelangt kam ich aus einer bildungsfernen Ecke. Als Kind habe ich damit begonnen Dinge abzuzeichnen. Ohne Anleitung. Ohne, dass das jemand zu mir sagte. Einfach nur so. Einfach für mich. Das interessante ist auch: ich hatte während meiner gesamten Schulzeit nie richtigen Kunstunterricht. Ich hab nach der Schulzeit keine Kurse belegt. War auf keiner Akademie. Dennoch war ein brennendes Verlangen vorhanden Künstler zu werden. Ich weiß noch wie ich meine Frau vor der Entscheidung über meine rein freiberufliche Arbeit als Künstler fragte, ob sie denke, dass ich es schaffen kann (das war kurz bevor wir unser erstes Kind bekamen). Die Antwort war damals ziemlich ernüchternd. 

Am 1. Januar 1993 hab ich dann mit meiner rein freiberuflichen Arbeit als Künstler begonnen. Zwei Wochen später teilte mir meiner Frau mit, dass sie schwanger sei. 

Die erste ernsthafte künstlerische Arbeit, eine Fotoreihe, mit der ich auch heute nach vielen Jahren noch einverstanden bin, entstand 1983. Die erste Skulptur 1986. Der Titel der vielleicht 28 cm hohen Skulptur, sie war aus Eisen, ist „Uli die Banane“. 

2. Welche Künstler waren/sind Dir besonders wichtig? Welche Künstler haben Dein Arbeiten beeinflusst?

Das ist abhängig vom Zeitpunkt und Lebensabschnitt. Anfänglich als junger Erwachsener und Suchender Josef Beuys. Dann Alfred Hrdlicka, der das Figürliche im Westen nie aufgab und neu definierte. Und der Ausstellungsbesuch einer Ausstellung von Karl Manfred Rennertz 1990 im Kunstgebäude in Stuttgart. Später im Austausch als gute Freunde und Kollegen Isa Dahl und Daniel Wagenblast. Und Willi Siber. 

Natürlich gibt es mitunter Überschneidungen. Das lässt sich gar nicht verhindern. Das wer was entwickelt, worüber sich auch andere Gedanken gemacht haben. Aber das jemand meine Arbeit und mein Schaffen nachhaltig beeinflusst hätte, kann ich nicht sagen. Wie ging nochmals die Songzeile damals vor vielen, vielen Jahren? Stay independent. Do it yourself. Ist etwas aus dem Zusammenhang gerissen. Aber das war eine Botschaft, die tief drin in mir etwas bewirkte und ankam. Eben auf mich, mein Leben und mein Arbeiten bezogen. 

 

3. Könntest du uns durch den kreativen Prozess führen, den du durchläufst, wenn du ein neues Werk schaffst? 

Nein. Kann ich nicht. Da das keine Abhandlung von immer wiederkehrenden und gleichen Arbeitsschritten ist. Sondern eben Prozesse. Und noch dazu kreative! Das ändert sich ständig. Und ständig kommt was neues und weiteres hinzu. Ich seh was. Nehme es in die Hand. Und denke: Versuch doch damit mal was zu machen. 

Was ich sagen kann ist: Wenn so was neues vor mir erscheint, versuche ich das oft als Skizze festzuhalten. Im Anschluss versuch ich das in einem kleinen Bildwerke in 23 x 23 cm umzusetzen. Wobei man sagen muss, die kleinen Bildwerke sind in der Umsetzung am schwierigsten. Die benötigen bei der Arbeit mit der Kettensäge absolute und höchste Konzentration. Wenn das Bildwerk dann fertig ist und ich mit dem Resultat einverstanden bin übertrage ich das manchmal dann in ein größeres Bildwerk, sagen wir in 50 x 50 cm oder auch 60 x 60 cm. Wenn ich mit dem Ergebnis dann immer noch zufrieden und einverstanden bin, wage ich mich an große Größen in 100 x 100 cm bis 180 x 180 cm.

Auch kann ich was über den Ursprung der in der Ausstellung ZWISCHEN DEN SCHICHTEN gezeigten VISBCOR Bildwerke sagen. 2017 war eine sehr gute Freundin von mir mit ihrem Mann und ihrer Tochter für 9 Monate an der Partner-Uni an der sie lehrt. Die war in Adelaide in Australien. Nachdem sich alle drei dort gut eingelebt und akklimatisiert hatten, schrieb sie mir: Die Mäuse sind verscheucht. Wir haben im Haus noch ein leeres Zimmer. Du kannst also kommen wann immer Du möchtest. Da hab ich nicht nein gesagt. Der letzte große Ausland-Trip war schon einige Jahre her. Und diese Auslandsaufenthalte bedeuteten für mich immer: RESET. Nach so einem Auslandsaufenthalt entwickle ich immer wieder was neues. So auch damals.

Als ich nach 6 Wochen Arbeit mit zwei Kameras und zwei Stativen zurück aus Australien war, war da plötzlich der Impuls mit einer Kettensäge tief in Plexiglasplatten einzusägen. Und zwar so, dass diese Einschnitte von der anderen Seite aus betrachtet dreidimensional nach vorne gerichtet sind. Letztendlich so etwas wie ein „negatives“ Relief. Ich bin dann gleich spontan in meine damalige Werkstatt gefahren. Denn wenn man solch einem Impuls nicht sofort folgt, könnte dieser verloren gehen. In der Werkstatt hatte ich noch eine 8 mm dicke Original Plexi-Platte. Die war bei einem älteren Projekt übrig geblieben. Dort in der Werkstatt wollte mich dann der Mut vor dem ersten Schnitt in die Plexi-Platte verlassen. Denn so eine Platte ist nicht gerade günstig. Und wenn das Unterfangen nichts werden würde, wäre dies ein ziemlicher finanzieller Verlust. „Junge“ sagte ich dann selbst zu mir. „Die Platte steht nun seit über 10 Jahren im Atelier rum.“ „Willst Du die nochmals 10 Jahre rumstehen haben?“ „Also mach!“ „Mach einfach.“ Und tatsächlich begann ich dann mit dem Unterfangen Kettensäge/Plexiglas. Als ich dann diesen Arbeitsschritt beendet hatte, holte ich meine mit speziellen Pigmenten angerührten Farben heraus. Mit diesen hatte ich damals zuvor schon über 10 Jahre auf unterschiedlichen Materialien experimentiert. Als dann dieses erste Bildwerk irgendwann endlich fertig vor mir war, musste ich mich erst einmal setzten. Denn für mich selbst war das was ich da vor mir sah, unglaublich!

 

4. Gibt es ein bestimmtes Thema oder eine Botschaft, die du in deinen Arbeiten vermitteln möchtest? 

Im Laufe der Jahrzehnte gab es da immer wieder neue Botschaften und Themen. Ich hab zufällig heute eine alte Einladungskarte aus 2017 in die Hände bekommen. Auf der Stand: Vom RAUM & UNRAUM (Ausstellung- und Katalogtitel von 1999) zu den STADTKÖRPER & KÖRPERSTÄDTEN (Katalog- und Ausstellungstitel von 2002) zu den NACHTLICHTEN LICHTNÄCHTEN (Ausstellung- und Katalogtitel von 2007) bis UNDER WATER UP TO THE SKY (Eine nie erzählte Geschichte). 

Im letzten Jahr entstanden die beiden VISBCOR-Bildwerkreihen EIN LEERER TELLER MACHT KEINEN SINN und EIN LEERER TISCH MÖCHTE GEDECKT SEIN. In dem Zusammenhang entstanden auch Arbeiten mit dem Titel AUCH EIN LEERER TELLER AUS PUREM GOLD IST NICHTS ANDERES ALS EIN LEERER TELLER. 

 

5. Was war bisher die größte Herausforderung auf deinem künstlerischen Weg, und wie bist du damit umgegangen? 

Die größte Herausforderung war, dass ich von Anfang an für eine Familie verantwortlich war. Ich hatte damals zum Glück die Kraft und Energie, dass ich für 3 Arbeiten konnte. Und das hat dann immerhin für ein halbes Einkommen einer Person gereicht. Die Zeit war schon schwierig. Das wollte und könnte ich nicht noch einmal durchmachen. Und das wünsche ich auch niemandem. 

Damals arbeitete ich an einem Kunst am Bau Projekt für den Neubau der PSD Bank RNS in Saarbrücken. Wenn man den Haupteingang betritt steht man in einem Raum der über vier Stockwerke des Gebäudes hinweg offen ist. Meine Vision für diesen Raum war ein Aquarium aus Luft. Waren zwei in diesem Aquarium schwebende LUFTFISCHE (mit denen man kommunizieren kann).  Sowie eine BEAMERSKULPTUR. Die BEAMERSKULPTUR hatte „Arme“ wie Tentakel eines Meeresbewohners. An deren Enden transparente Platten befestigt waren. Diese Platten hatten die Aufgabe, das Videobild, dass der Beamer an die gegenüber liegende Wand projizierte zu spiegeln und an weitere Orte und Wände des Raums zu projizieren.

Ich hab für das Projekt über 18 Stunden Videomaterial über das Thema WASSER erstellt. Und mein Anspruch war, dass Mietarbeitende auch noch nach langer Zeit erstaunt werden, da sie plötzlich ein Video sehen, dass sie zuvor noch nicht gesehen hatten. Ich war in den Bergen, am Meer, unter Wasser, über Wasser bis in den extremen Makrobereich von Wasser. Auf einem der Makro-Videos dreht sich ein zuvor gesetzter Wassertropfen im Wind, als ob dieser Tropfen ein Kugellager hätte. Unglaublich. Oder das Video DIE ERSCHAFFUNG DER WELT. Alles immer ohne KI oder sonstige künstliche Hilfsmitteln erstellt. Alles „nur“ gefilmt. Kamera. Stativ. Licht. Und Geduld. Sehr viel Geduld. 

Zwei Videos aus dieser Zeit sind übrigens auf Vimeo zu finden: https://vimeo.com/user89451440

Dieses Projekt hat mich gelehrt wie groß der Gegensatz zwischen einer Vision und der Umsetzung dieser Vision sein kann. Ich hab in dieser Zeit unglaublich viel gelernt. In ganz unterschiedlichen Bereichen. War aber leider über Jahre hinweg meist völlig gestresst und leider sehr häufig auch der Verzweiflung nahe. Als alles dann fertig im Gebäude installiert war und so wie in meiner Vision und meinen mündlichen und im Modell vorgestellten Ausführungen funktionierte, waren alle glücklich und mehr als zufrieden. 
 

6. Gibt es Techniken und Materialien, die du bevorzugst?

Das hat sich in den letzten über 45 Jahren immer wieder geändert. Ursprünglich hatte ich mit der Fotografie begonnen. Warum und woher diese Faszination für die Fotografie kam, weiß ich nicht mehr. Jedenfalls hab ich mir sehr schnell eine Dunkelkammer eingerichtet, in der ich meine Fotos als auch meine SW Filme selbst entwickeln und auch experimentell umsetzen konnte. Damals hab ich da mein ganzes Geld und fast alle Energie reingesteckt. Und bin dann oft nach einer durchgearbeiteten Nacht am kommenden Tag in der Schule fast eingeschlafen. 

Dann kam eine unglaubliche Faszination über die Formbarkeit von Stein hinzu. Wenn man Alfred Hrdlicka beim Arbeiten zusah, war sein Umgang mit dem Material Stein und dem Werkzeug unglaublich. Ich hab Hrdlicka während eine Bücher-Signierstunde einmal als junger Mann persönlich getroffen. Und kurze Zeit darauf stand ich in der Werkstatt eines Steinbildhauers und lernte den Umgang mit eben diesen Werkzeugen und diesen Materialien. Hinzu kamen einige Jahre später über den Besuch einer Ausstellung von Prof. Karl Friedrich Rennertz im Kunstgebäude in Stuttgart im Jahr 1990 Holz und die Kettensäge. Da diese Kombination ein viel spontaneres bildhauerisches Vorgehen als beim Stein zuließ und dies mehr meinem Wesensnaturell entsprach, hab ich mir nach dem Besuch dieser Ausstellung meine erste Kettensäge gekauft und mit dem Experimentieren begonnen. Es folgten Jahre der Arbeitsekstase in denen ich weder auf mich, auf das Werkzeug noch meine Körper Rücksicht nahm. Alles was denkbar war, alles was vor dem inneren Auge erschien, wollte dreidimensional in Holz umgesetzt werden. Und da meine größte Säge so groß wie ich selbst bin und ich viele Jahre einen Steinmetzlaster mit Kran hatte, gab es da eigentlich auch keine wirklichen Grenzen. 

Irgendwann kam dann die Fotografie wieder hinzu. Über die Einladung zum Projekt TRANSLACJE in Piotrków Trybunalski in Polen habe ich 1997 dort begonnen mich wieder ersthafter mit der Fotografie auseinander zu setzten. Letztendlich nur für mich selbst. Nicht um davon was öffentlich zu zeigen. Von den in Piotrków Trybunalski entstandenen Fotos hab ich eine kleine Auswahl in Din A 4 Jahre später in einer Ausstellung gezeigt. Die Eröffnung war am 11.09.2011. Aus bekannten Gründen waren dann die Kunsthistorikerin und Galeristin Sabine Schwefel und ich die einzigen Besucher an diesem Tag. Frau Schwefel meinte damals mit der ihr immanenten Ernsthaftigkeit: „Herr Hamann! Mit diesen Fotos müssen Sie was machen! Die sind spitze!“

Und da Fotos ja häufig hinter Plexiglas produziert und gezeigt werden, war dann irgendwann auch das Material Plexiglas viel im Atelier zugegen und sichtbar. Der Impuls mit Kettensägen Plexiglas zu bearbeiten kam dann folgerichtig nach meinem Aufenthalt in Australien 2017. Das war eine ähnliche Initialzündung wie damals 1990 mit dem Material Holz. Plötzlich war diese unbändige Kraft und Lust aus Experimentieren, Suchen und Finden wieder da. Damals war ich 55. 

Heute bin ich 62 und arbeite nach wie vor mit Kettensägen. Und Plexiglas. Die Sägen sind allerdings inzwischen kleiner und leichter und damit altersgerechter geworden. 


7. Gibt es einen bestimmten Ort, an dem du am liebsten arbeitest? 

Ich hab es über sehr viele Jahre geliebt, an mir völlig unbekannten und neuen Orten zu arbeiten. Und da ich niemals nicht mit einem fertigen Konzept, letztendlich einem Korsett um die Kontrolle an diesem neuen und unbekannten Ort nicht verlieren zu müssen, an diese neuen Orte kam, vielmehr offen für neues und unbekanntes war, floss da immer was von den jeweiligen Orten und Plätzen in die Arbeit ein. Das fand ich unglaublich spannend. Das war genau mein Ding. Ganz gleich ob ich mit der Kamera oder der Kettensäge gearbeitet habe oder unterwegs war. Ganz gleich in welchem Land ich mich befand. 2007 habe ich in einem Sägewerk in Temerloh/Malaysia Holzskulpturen für eine Ausstellung in Kuala Lumpur erstellt. Die Hitze und die Luftfeuchtigkeit hatte was von Biosauna. Da ich eine eigene Art entwickelte hatte wie ich mit der Kettensäge umgehe, meinten die Arbeiter die mich beobachteten anfänglich: Der weiß ja nicht einmal wie man einen Kettensäge benutzt. Als die Arbeit dann Fortschritte machte und plötzlich eine Skulptur nach der anderen um mich herum sichtbar wurde, hieß es: Das ist ja Magie was der da macht!

 

8. Wo siehst du dich und deine Kunst in den nächsten fünf Jahren? 

Ich hab schon viel erreicht. Vielleicht mehr als viele. Dennoch gibt es da natürlich noch Dinge, die ich gerne machen und versuchen würde. Auch ist die Einkommenssituation leider noch immer völlig unkalkulierbar und somit nicht planbar. Wenn sich das sagen wir mal etwas entspannen könnte, würde ich das als angenehm wahrnehmen. Im letzten Jahr hatte ich das große Glück der erste Stipendiat des Stipendium FREE TO WORK der RAINER BECK STIFTUNG Kunst und Leben zu sein. Das hat mir unglaublich geholfen. Ich musste in dieser Zeit zumeist nicht über die Finanzierung von Dingen nachdenken. Sondern konnte vielmehr ganz einfach machen. Versuchen. Experimentieren. Verwerfen. Neu versuchen. Dieses Stipendium kam völlig unerwartet aus dem Nichts. Für diese Zeit und die daraus resultierenden Möglichkeiten bin ich nach wie vor sehr dankbar!

Daher: keine Erwartungshaltung! Was kommt, kommt. Was nicht, nicht. 

Dennoch wäre es schön wenn die Einkommensseite insgesamt regelmässiger, klarer und damit planbarer werden könnte. 

Und für mich selbst wünsche ich mir, dass ich auch noch in fünf Jahren meiner Arbeit so nachgehen kann, wie ich es mir selbst vorstelle und möchte. Denn leider sind die Materialien und die für die Arbeit notwendigen Werkzeuge irgendwie in den letzten Jahren schwerer geworden.

 

9. Hast du eine "Philosophie", die dich in deinem kreativen Ausdruck leitet? 

Ich bin wer ich bin und ich mache was ich mache. Nicht als Egoist. Nicht als Exzentriker. Sondern vielmehr: Was andere über mich denken oder glauben zu wissen ist irrelevant. Meine Arbeit ist mir wichtig. Und natürlich, auf Platz eins, meine Familie. Ich war immer neugierig und offen. Und bin das nach wie vor. Und wenn da ein neuer Gedanke kommt, ein neuer Impuls, wenn ich was interessantes sehe, mir irgendwas auffällt, dann geh ich dem auch nach! Es wäre schön, wenn das noch viele Jahre so bleiben könnte :)

 

10. Welchen Rat würdest du jungen Künstlern geben, die am Anfang ihres Weges stehen? 

Früher gab es von allem hundert. Hundert gute Schriftsteller. Hundert gute Schauspieler, Tänzer, Musiker, Künstler usw. Heute gibt es von allem weltweit hunderttausende. Und morgen Millionen! Und wenn dann noch die KI dazu kommt und richtig zuschlägt ……..

Was ist Deine Intention? Möchtest Du bekannt werden? Berühmt? Vielleicht sogar reich? Dann laß es bleiben. Das haben schon abertausende vor Dir versucht. Und sind zumeist gescheitert. Gar zerbrochen. Zerfressen vom eigenen Ehrgeiz. Ein Künstlerleben ist nicht stringent. Es geht nicht von einem Erfolg zum nächsten, nicht immer weiter und höher. Und wenn doch: je höher man ist, desto tiefer kann man fallen. 

Wenn Du denkst, dass Du es machen musst, dann mach es. Aber nicht in dem Glauben, dass Du von den Einnahmen daraus ein Leben finanzieren kannst. Such Dir Deine Nische. Und mach. Der Rest kommt. Oder kommt auch nicht. Die Erfahrung zeigt, dass das häufig überhaupt nichts mit Qualität und Talent zu tun hat. Im Gegenteil. Durchhaltevermögen ist wichtig. Und Leidensfähigkeit. Und Glück. Ganz viel Glück. Zum rechten Moment am rechten Ort zu sein. Am Besten keine Erwartungshaltungen haben. Im Gegenteil. Machen. Und wenn was nicht klappt, nicht verzweifeln. Niemandem die Schuld dafür geben. Nicht in Frage stellen. Dranbleiben. Machen. Und wenn es dann doch irgendwann nicht mehr passt, den Mut haben sich dies selbst einzugestehen. Um was neues machen. Mit dem Wissen es versucht zu haben. 

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